Bei RapidUsertests ab 7 Testern erhältst du virtuelles Eye-Tracking kostenlos zu deinem Test dazu.  Was das virtuelle Eye-Tracking überhaupt ist, erklären wir in diesem Artikel. Wie du die Ergebnisse richtig interpretierst, erfährst du hier.


Was sagt das Eye-Tracking aus?

Unser virtuelles Eye-Tracking zeigt dir, wie deine Nutzer die Seite in den ersten 3 Sekunden ihres Besuches wahrnehmen. Sehen sie die wichtigen Informationen rechtzeitig? Sind unwichtigere Informationen zu aufmerksamkeitsstark? Was übersehen sie?

Elemente, die schon beim ersten Eindruck wahrgenommen werden sollten:

  • Das Logo
  • Die Navigation
  • Wichtige Slogans, die den Mehrwert der Website und des Angebots vermitteln
  • Vertrauensstiftende Maßnahmen (z.B. Siegel, Kundenbewertungen)


Welche Grafiken gibt es?

Wir liefern dir drei verschiedene Aufmerksamkeits-Karten, denn je nachdem, welche Fragestellungen und Zielsetzungen du mit deinem Test verfolgst, benötigst du andere Informationen.

Die Wahrnehmungskarte:

  • Sie zeigt dir, was in den ersten Sekunden überhaupt wahrgenommen wird.
  • Du kannst schnell und einfach erkennen, ob deine Nutzer die wichtigsten Informationen auf deiner Seite in den ersten drei Sekunden wahrnehmen.

Die Aufmerksamkeitskarte

  • Sie zeigt dir, welche Bereiche der Seite besonders aufmerksamkeitsstark sind.
  • Rot-orangene Bereiche werden besonders lange angeschaut, blau-grüne Bereiche nur ganz kurz.
  • Diese Karte hilft dir, ablenkende Elemente zu identifizieren

Hot-Spots

  • Die unterschiedlich großen Kreise zeigen dir die zehn aufmerksamkeitsstärksten Bereiche der Seite.


So interpretierst du die Grafiken richtig

Zur Veranschaulichung zeigen wir dir jetzt zwei beispielhafte Interpretationen


Beispiel 1: Evernote

Insights:

  • Das Logo wird in den ersten Sekunden nicht gesehen und ist insgesamt recht aufmerksamkeitsschwach. Es sollte größer bzw. auffälliger präsentiert werden.
  • Die Navigation wird nicht wahrgenommen. 
  • Der Slogan mit der Kernmessage wird gesehen.
  • Der Call-to-Action und die nächstfolgende Überschrift werden gesehen, der Nutzer weiß also, was er als nächstes tun kann.


Beispiel 2: Justy24

Insights:

  • Das Logo und der Name des Angebotes werden überhaupt nicht wahrgenommen.
  • Die größte Aufmerksamkeit liegt auf dem mittleren Icon, das allerdings allein betrachtet keine starke Aussage transportiert.
  • Auf der Cookie-Meldung liegt ebenfalls recht viel Aufmerksamkeit, was sich ablenkend auf die restlichen Inhalte auswirkt.
  • Die Navigation wird nicht wahrgenommen.
  • Der Slogan ist nicht sehr aufmerksamkeitsstark, was bedeutet, dass das Angebot nicht auf Anhieb verstanden wird.
  • Die beiden Calls-to-Action werden gesehen.


Was virtuelles Eye-Tracking dir nicht verrät

Virtuelles Eye-Tracking ist eine sehr gute Ergänzung zu Usability-Tests, denn allein betrachtet hat es einige Schwächen:

  • Keine Animationen: Analysiert werden statische Screenshots. Enthält deine Website Elemente, die sich bewegen, werden diese nicht erfasst.
  • Kein Scrollen: Vordergründig wird der Bereich ‚Above-the-fold‘ analysiert.
  • Kausalität: Häufig ist allein durch das virtuelle Eye-Tracking nicht klar, WARUM bestimmte Bereiche aufmerksamkeitsstärker sind als andere.


Virtuelles Eye-Tracking bei RapidUsertests

Für das virtuelle Eye-Tracking wird standardmäßig die von dir angegebene URL genutzt. Solltest du das Eye-Tracking einer anderen Seite wünschen, kontaktiere uns einfach. 

Wenn du Eye-Tracking für einen Test mit weniger als 7 Testern wünschst, kannst du die Heatmaps einer Seite für 49€ dazubuchen.

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